Ganzheitliche hilfe für
zukünftige eltern

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Wenn ein oder mehrere Embryonen in die Gebärmutter einer Leihmutter transferiert werden und dazu die Eizellen der zukünftigen Mutter oder die einer Spenderin verwendet werden, handelt es sich im Prinzip um „In-vitro-Fertilization“ (IVF), mit dem Unterschied, dass das erzeugte Embryo in die Gebärmutter einer dritten Person eingesetzt wird. Die Vorgehensweise ist jedoch die gleiche: Die Frau, deren Eizellen verwendet werden (die Mutter oder eine Spenderin) unterzieht sich einer kontrolliert hormonellen Stimulation, damit sich in ihren Eierstöcken mehrere Follikel (Eibläschen) bilden und so eine größere Anzahl Eizellen entnommen werden kann. Von den Eizellen, die zum geeigneten Zeitpunkt entnommen werden, können die ‚reifen’ (nicht alle Eizellen werden ‚reif’ sein) daraufhin befruchtet werden.

Die Technik, die in der Regel angewendet wird, um Eizellen mit Spermien zu befruchten, nennt sich ICSI. Hierbei werden die besten Samenzellen ausgewählt und jeweils eine Eizelle mit einer Samenzelle injiziert, um die Chancen einer erfolgreichen Befruchtung zu steigern. Am nächsten Tag ist ersichtlich wie viele Eizellen befruchtet und damit zu Embryonen wurden. Diese werden 5 oder 6 Tage im Labor kultiviert. Wenn das Blastozysten-Stadium erreicht ist, sind sie bereit, sowohl für den Transfer in die Gebärmutter der Leihmutter, als auch um für einen zukünftigen Transfer eingefroren zu werden. In der Zeit, in der die Frau, deren Eizellen verwendet werden, auf die Entnahme der Eizellen vorbereitet wird, wird auch die Gebärmutter der Leihmutter durch Medikamente auf den Transfer vorbereitet. Oft werden die Blastozysten auch eingefroren und erst einen Monat oder bis zu einem Jahr später transferiert.

    Leihmutterschaft ohne Eizellenspendes

  • Leihmutterschaft mit Eizellenspende